Wenn man im falschen Moment den Laptopdeckel zu macht, hinterlässt TimeMachine unter Umständen eine inkonsistente Backup-Struktur. Diese kann idR zwar noch zum Lesen gemountet werden (dh Restores funktionieren noch), aber neue Backups kann er nicht mehr schreiben.
Bei meinem Setup sichern zwei MacBook Pro ihre Daten via Netzwerk auf einen Mac Mini, an dem eine externe USB-Platte hängt.
Mit den folgenden Schritten kann ein neues, funktionsfähiges TimeMachine-Setup wieder hergestellt werden:
1. Auf dem Mac Mini einloggen (Screen Sharing oder via SSH).
2. Das alte Sparsebundle aus Sicherheitsgründen in ein anderes Verzeichnis verschieben.
3. Ein neues Sparesbundle anlegen:
hdiutil create -size 90g -fs HFS+J -type SPARSEBUNDLE "<maschine>_<hexid>.sparsebundle"
Den Namen (<maschine>_<hexid>) übernimmt man am besten vom alten Namen. Als (maximale) Grösse ist hier 90 GByte angegeben, muss ggf. angepasst werden.
4. Falls ein anderer User als der “End-User” verwendet wurde um das Sparsebundle anzulegen, müssen die Zugriffsrechte innerhalb des Sparsebundles angepasst werden (als root), andernfalls meldet TimeMachine auf dem Client, dass das TM-Volume schreibgeschützt sei:
chown -R <user>:<gruppe> /pfad/zum/sparsebundle/*
Ja, ein Sparsebundle ist technisch gesehen ein Verzeichnis. Man kann das Sparsebundle auf dem Client auch manuell mounten (durch Doppelklick im Finder, braucht einen Moment bis es startet) um zu kontrollieren, ob man darauf schreiben kann.
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